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Studieninhalt

Lehrpläne


Konkrete Informationen zum Inhalt der Fachstudien enthalten die nachfolgenden Lehrpläne:
 

Für jeden Vormittag sind sechs Lehrveranstaltungsstunden vorgesehen. Dabei handelt es sich im Regelfall um Pflichtveranstaltungen. Sie dauern jeweils 45 Minuten und werden üblicherweise in kleinen Studiengruppen von 20 bis 25 Personen in der Form des Lehrgesprächs oder als betreute Übung durchgeführt. Außerdem werden zu bestimmten Zeiten auch Wahlpflichtveranstaltungen oder Seminare und nachmittags regelmäßig Kolloquien als zusätzliche Wahlveranstaltungen angeboten.

Die angebotenen Kolloquien dienen der Nachbereitung des behandelten Stoffs und bieten die Möglichkeit zu ergänzenden Fragen. Weitere Sonderveranstaltungen können Vorträge zu unterschiedlichsten Themen oder Studienfahrten und Exkursionen vorsehen.
 

In allen Studienabschnitten und bei den Prüfungen müssen schriftliche Leistungsnachweise in Form von Klausuren erbracht werden. Während des Hauptstudiums ist außerdem eine Hausarbeit nach Art einer Diplomarbeit unter Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden zu fertigen (§ 18 Abs. 9 StBAPO).

Soweit das bundeseinheitliche Steuerbeamten-Ausbildungsrecht Gestaltungsspielräume bei der Erstellung der Studien- und der Lehrpläne zulässt, wird der Fachbereichsrat daran und auch an der Erstellung der halbjährlichen Lehrveranstaltungspläne beteiligt (§ 8 Abs. 2 ThürVFHG).

Bundeseinheitliche Vorschriften für die Ausbildung in der Steuerverwaltung.

Prüfungen


Am Ende des Grundstudiums Teil 1 findet eine schriftliche Zwischenprüfung statt (§ 4 Abs. 2 StBAG, § 17 Abs. 3 StBAPO). Der dreijährige Vorbereitungsdienst schließt mit der Laufbahnprüfung ab, die aus einem schriftlichen und mündlichen Teil besteht. Beide Prüfungen sind staatliche Prüfungen und können bei Nichtbestehen einmal wiederholt werden (§ 4 Abs. 2 StBAG).

Die Prüfungen werden vor Prüfungsausschüssen abgelegt, die vom Fachbereichsleiter des Fachbereichs Steuern bestellt werden (§ 34 Abs. 1 StBAPO).

In der Zwischenprüfung werden 5 dreistündige und in der Laufbahnprüfung 5 fünfstündige Klausuren geschrieben (§ 38 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 und 3 und Abs. 4 StBAPO). Die Zwischenprüfung hat bestanden, wer in mindestens 3 der 5 Arbeiten mindestens 5 Punkte erzielt, eine Durchschnittspunktzahl von mindestens 5sowie die Endpunktzahl 200 erreicht (§ 41 Abs. 3 StBAPO). Für die Ermittlung der Endpunktzahl ist die Summe der 30-fachen Durchschnittspunktzahl der Prüfungsarbeiten und der 10-fachen Durchschnittspunktzahl der Leistungen bis zur Zwischenprüfung zu bilden (§ 41 Abs. 2 StBAPO).

Zur mündlichen Prüfung wird zugelassen, wer in mindestens 3 der 5 Arbeiten mindestens 5 Punkte erzielt, eine Durchschnittspunktzahl von mindestens 5 und eine Zulassungspunktzahl von mindestens 170 erreicht (§ 43 Abs. 3 StBAPO).

Die Laufbahnprüfung hat bestanden, wer mindestens die Endpunktzahl 200 und in der mündlichen Prüfung mindestens die Durchschnittspunktzahl 5 erreicht hat (§ 45 Abs. 3 StBAPO).

Berechnungsbeispiele für die notwendige Mindestpunktzahl (Fallbeispiele).

 

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