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Ereignisse und Veranstaltungen

der Bildungseinrichtungen am BZ Gotha

Ausstellung im Foyer Haus 1

Ereignisse und Veranstaltungen 2018

Mitten in Europa – Ausstellung im Bildungszentrum Gotha


15.10.2018

Die Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge versucht, den politischen Weg in den 1. Weltkrieg, die wesentlichen militärischen Ereignisse, das Schicksal der Soldaten und der Bevölkerung an der sog. Heimatfront darzustellen. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht, wie oft üblich, ausschließlich auf der Westfront, sondern es wird versucht, eine gesamteuropäische Sicht einschließlich Ost- und Südosteuropas und der Ereignisse im Nahen Osten zu bekommen. Ausstellungseröffnung: 15. Oktober 2018, 14.00 Uhr, Foyer Haus I.

Flyer zur Ausstellung​​​​​​​

Bilder der Veranstaltung: Torsten Grimm, BZ Gotha

Gothaer Verwaltungswirte feiern ihr Diplom


28.09.2018

Innenminister Georg Maier überreichte am Freitag bei der feierlichen Diplomierungsfeier die Abschlusszeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Kommunalverwaltung und staatliche allgemeine Verwaltung (KSAV) der Verwaltungsfachhochschule in Gotha.

„Sie, die Absolventinnen und Absolventen von heute, sind die Experten einer modernen Verwaltung von morgen. Sie haben hier in der Verwaltungsfachhochschule das notwendige Rüstzeug erhalten. Hier haben Sie gelernt, wie Verwaltung funktioniert. Und jetzt sind Sie gefordert, Ihren Beitrag zum Erhalt einer leistungsfähigen Verwaltung in Thüringen beizutragen. Egal in welcher Behörde, welchem Amt oder Referat Sie nächste Woche Ihre Arbeit aufnehmen werden. Es kommt auf jeden Einzelnen an“, sagte der Minister bei seiner Festansprache.

In diesem Jahr beenden 24 staatliche Absolventinnen und Absolventen ihre Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Dienst der staatlichen allgemeinen Verwaltung. Allen konnte eine Einstellungsmöglichkeit angeboten werden: Neun Anwärter werden von nun an im Thüringer Landesverwaltungsamt beschäftigt. Insgesamt fünf Absolventen unterstützen künftig den Polizeibereich in der LPD, dem LKA oder am Bildungszentrum in Meiningen. Drei Anwärter sind für das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft vorgesehen. Zwei Anwärter arbeiten künftig im Umweltministerium. Zwei Anwärterinnen sind im Finanzministerium und eine weitere Absolventin im Wirtschaftsministerium zur Einstellung vorgesehen. Eine Anwärterin arbeitet von nun an im Bildungsministerium und einer der Absolventen wird im Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales beschäftigt.

Hinzu kommen 22 kommunale Anwärterinnen und Anwärter, die künftig in verschiedenen Stadtverwaltungen und Landratsämtern des Freistaats eingesetzt werden.

Minister Maier dankte auch den Kolleginnen und Kollegen der Verwaltungsfachhochschule und des Bildungszentrums Gotha sowie den Ausbilderinnen und Ausbildern in der Praxis. Das Bildungszentrum Gotha verfügt über hervorragende Voraussetzungen für eine konzentrierte Wahrnehmung der Aus- und Fortbildungsaufgaben. Vor diesem Hintergrund arbeitet das TMIK derzeit an einem Konzept zur nachhaltigen Stärkung des Aus- und Fortbildungsstandortes Gotha. Ziel ist es, Gotha auch langfristig als zentralen Standort für die Aus- und Fortbildung der Landesverwaltung zu etablieren. Seit Sommer dieses Jahres nutzt auch die Thüringer Verwaltungsschule aus Weimar die Räumlichkeiten am Standort Gotha.

Tanja Neubauer, TMIK
 

Bilder: Torsten Grimm, BZ Gotha

TVS beginnt mit 31 Anwärtern die Ausbildung im BZ Gotha


13.08.2018

In einem feierlichen Festakt wurde am 13. August 2018 ein zweiter Standort der Thüringer Verwaltungsschule (TVS) eröffnet.

„Diese landeseigene Liegenschaft mit teilweise denkmalgeschützten Gebäuden und ausgedehnten Grünflächen soll zu einem modernen, zukunftsfähigen Aus- und Fortbildungscampus für den öffentlichen Dienst entwickelt werden“, sagte Staatssekretär Udo Götze zur Eröffnung eines zweiten Standortes der Thüringer Verwaltungsschule im Bildungszentrum der Thüringer Landesverwaltung in Gotha.

Insgesamt 31 Anwärterinnen und Anwärter haben hier ihren Vorbereitungsdienst begonnen, 17 sollen nach ihrer zweijährigen Ausbildung beim Freistaat Thüringen, drei beim Landratsamt des Wartburgkreises, acht in der Erfurter Stadtverwaltung und je einer in den Stadtverwaltungen von Weimar und Mühlhausen sowie im Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises ihren Dienst aufnehmen.

In Gotha findet ab sofort die fachtheoretische Ausbildung sowohl im mittleren nichttechnischen Dienst als auch für das Berufsbild des Verwaltungsfachangestellten statt. Mit der Konzentration auf diesen Standort sieht sich Thüringen im Wettbewerb der Bundesländer und Unternehmen um qualifizierte Mitarbeiter in Zeiten des Fachkräftemangels und weiterer geburtenschwacher Jahrgänge besser aufgestellt. „Auch die rasanten Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik nehmen alle Bereiche der öffentlichen Verwaltung in die Pflicht, Anstrengungen in Richtung Modernität und Effizienz zu unternehmen“, sagte der Staatssekretär. „Kommunale und staatliche Aus- und Fortbildungsgänge benötigen aufgrund ihrer fachlichen Verzahnung eine einheitliche, moderne und zukunftsfeste Lösung. Diese ist nur in Zusammenarbeit zwischen Freistaat, Landkreisen und Kommunen zu entwickeln.“

Die Schaffung des gemeinsamen und modernen Aus- und Fortbildungs-Campus ist ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung. Deshalb werden die Planungen zur Ertüchtigung und Sanierung der Liegenschaften des Bildungszentrums am Standort Gotha vehement weiter verfolgt.

Nachdem das Haus II, das Bürogebäude, saniert wurde, ist die Sanierung des Internatsgebäudes in der Eisenacher Straße und die Errichtung von drei flexiblen nutzbaren Lehrsälen in Vorbereitung. Die Bauarbeiten werden ab April 2019 durchgeführt. Die Informations- und Kommunikationstechnik in den Lehrsälen und in der Bibliothek wird im 3. Quartal 2019 modernisiert. Darüber hinaus werden zeitgleich weitere Schritte im Hinblick auf die Komplettsanierung unternommen.

Der Umbau der Wohneinheiten zu Einzelzimmern mit Sanitärbereichen, die Herstellung der Barrierefreiheit sowie die Ertüchtigung der Mensa sind unerlässlich, um die Campus-Idee zu verwirklichen. Dabei sind weitere infrastrukturelle Maßnahmen – wie die Schaffung von Großunterrichtsräumen, Parkmöglichkeiten und die Umgestaltung der Außenanlagen – in der konkreten Planung bereits berücksichtigt.

Die Erwartungen hinsichtlich organisatorischer, personeller und finanzieller Synergien für alle in Gotha ansässigen Bildungseinrichtungen –  darunter die Thüringer Verwaltungsfachhochschule mit dem Fachbereich Kommunalverwaltung und staatliche allgemeine Verwaltung und Steuern, die Landesfinanzschule und die Justizvollzugsausbildungsstätte – sind hoch. Das betrifft die gemeinsame Nutzung von Lehrsälen und Bibliothek, ein übergreifender Dozenteneinsatz sowie die Netzwerkbildung und der damit einhergehende fachliche Austausch.

Torsten Stahlberg, TMIK

Bild:  Helmut Herr, BZ Gotha

Ritter ohne Schwert ? Der Thüringer Rechnungshof - Vortrag Präsidenten Thüringer Rechnungshof


06.02.2018

Am Dienstag, dem 6. Februar 2018, hielt der Präsident des Thüringer Rechnungshof Dr. Sebastian Dette vor den Studierenden und geladenen Gästen, unter denen sich auch der Landrat des Landkreises Gotha Herr Konrad Gießmann befand, an der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gotha einen Vortrag zum Thema:

"Der Thüringer Rechnungshof und seine Sicht auf die Konsolidierung des Thüringer Haushalts".

Der Thüringer Rechnungshof  überwacht die gesamte Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes. Dieser Verfassungsauftrag wird durch Gesetze ohne Verfassungsrang definiert. Er ist eine selbständige, nur dem Gesetz unterworfene oberste Landesbehörde. Das Kollegium des Thüringer Rechnungshofs besitzt richterliche Unabhängigkeit. Seine Kontrollbefugnisse erstrecken sich auch auf die Landesbetriebe und die Beteiligung des Landes an privatrechtlichen Unternehmen. Ebenso werden landesunmittelbare Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts geprüft. Auch für die sich selbstverwaltenden Kommunen ist in Thüringen der Rechnungshof unabhängige Prüfungseinrichtung.

Seine Aufgabe sieht der Rechnungshof darin, dass die öffentlichen Mittel und Ressourcen bestmöglich im Interesse des Gemeinwohls eingesetzt werden. In diesem Sinne unterstützen sie den Landtag, die Landesregierung und die Verwaltung mit ihren Berichten und Beratungen und geben Empfehlungen zur Gestaltung der Haushalts- und Finanzpolitik.

In seinem Jahresbericht 2017 hält der Thüringer Rechnungshof an seinen Forderungen fest, dass Thüringen effektvolle finanzpolitische Konsolidierungsanstrengungen unternimmt. Es wird zwar der Eindruck vermittelt, dass die „Fetten Jahre“ andauern würden, aber gerade aufgrund des Doppelhaushalts 2018/2019 ist es notwendig, dass sich die Thüringer Haushalts- und Finanzpolitik an nachhaltigen Zielen orientiert und die notwendigen Anpassungen explizit zur Einhaltung der Schuldenbremse vornimmt.

Nancy Hasenstein, FB KSAV

Bild: Helmut Herr,  BZ Gotha

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