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Ereignisse und Veranstaltungen

der Bildungseinrichtungen am BZ Gotha

Veranstaltung im Foyer Haus 1

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Aktuelles

Besuch des Herrn Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck


26.10.2021

Nach zwei Jahren Planung und vielen Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie war es am Dienstag, dem 26. Oktober 2021, endlich soweit: Unser ehemaliger Bundespräsident Herr Joachim Gauck war an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gotha zu Gast. Als der Herr Bundespräsident a.D. die Aula in der Bahnhofstraße 12 um 14.00 Uhr betrat, war diese bereits mit Studierenden und Dozenten der drei Fachbereiche Polizei, Steuern und der Kommunalverwaltung und staatliche allgemeine Verwaltung gut gefüllt. Außerdem waren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung, Gerichten und Universitäten erschienen.

Herr Bundespräsident a.D. Joachim Gauck sprach zum Thema: „Notwendigkeit und Grenzen der Toleranz.“ Nach einer Stunde mit vielen Informationen, in der alle Anwesenden aufmerksam den Worten des ehemaligen Bundespräsidenten zuhörten, bot sich den Studierenden und allen anderen Besuchern die Chance, Fragen zu stellen und über das Thema zu diskutieren. Diese Möglichkeit wurde von zahlreichen Zuhörern gerne genutzt.

Gegen 16.00 Uhr verabschiedete sich Herr Gauck und ein interessanter Nachmittag neigte sich dem Ende.

Wir bedanken uns nicht nur herzlich bei Herrn Bundespräsidenten a.D. Gauck für den Besuch und den Vortrag an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gotha, sondern auch beim Rektor, Herrn Dr. Klüsener, der durch sein Engagement die Veranstaltung und unsere Teilnahme ermöglicht hat.

Text: Fabian Frank, FB KSAV, Kurs 20/1
Bilder: Torsten Grimm, BZ Gotha

„Die Staatssicherheit in der DDR“


18.-22.10.2021

Den ersten Tag der Wahlpflichtveranstaltung „Die Staatssicherheit in der DDR“ begannen die Referenten, Herr Dr. Wanitschke und Frau Dr. Hummel, in der Funktion als Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit einer kurzen Fragerunde bezüglich unserer Projekterwartungen.

Nachdem sie uns über den Ablauf der anstehenden zwei Projekttage informiert hatten, wurde uns das Ziel dieser Wahlpflichtveranstaltung nahegebracht: das selbstständige Bilden eines neuen Werturteils über die SED-Diktatur. Im Vorfeld des Seminars haben wir entsprechendes Quellenmaterial zugeschickt bekommen. Diese Quellen dienten als Einstieg für eine Diskussionsrunde, um bereits erworbenes Wissen einzubringen, aber auch neues zu erlangen. Einige Kommiliton:innen konnten interessante Familiengeschichten aus der Zeit der DDR erzählen und veranschaulichten diese durch verschiedene Sachgegenstände, die sie mitbrachten, wie beispielsweise eine FDJ-Bluse, Armee-Orden oder Passierscheine. In Vorbereitung auf das Zeitzeugengespräch mit Herrn Rosinger sahen wir uns eine Filmsequenz des Dokumentarfilmes „Feindberührung“ an, welcher die Geschichte eines ehemaligen inoffiziellen Mitarbeiters, der seinen Freund bei der Staatssicherheit verriet, thematisiert. Mithilfe von tabellarischen Lebensläufen der beiden Protagonisten haben wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Lebenswege gesucht und bewertet. Unter Zuhilfenahme verschiedener Verständnisfragen, die aufkamen, erstellten wir einen Fragenkatalog für die bevorstehende Zeitzeugenbefragung.

Der zweite Projekttag des Seminars fand in Erfurt statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Dr. Wanitschke im Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt auf dem Petersberg haben wir viele interessante Informationen rund um diese Behörde vom Magazinleiter Herrn Schulz erfahren. Anschließend erhielten wir eine Führung durch die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, in der zu Zeiten der DDR eine Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit untergebracht war. Das Zeitzeugengespräch mit Herrn Rosinger vollendete das äußerst empfehlenswerte Wahlpflichtseminar.

Insgesamt lässt sich sagen, dass diese Wahlpflichtveranstaltung informativ und vor allem vielseitig von den Referenten gestaltet wurde. Die Arbeit mit Bild-, Film- und Originalquellen wurde vorbereitend für die Führungen im Stasi-Unterlagen-Archiv sowie in der Andreasstraße in Erfurt eingesetzt. Im Sinne des Trikolons „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft sichern.“ ist diese Veranstaltung künftig und für jedermann weiterzuempfehlen.

Text und Bilder: Pauline Kuhles, FB KSAV, Kurs 20/1

„Theorie und Praxis – Verwaltung im Alltag“


21.10.2021

Zu Beginn der Wahlpflichtveranstaltung „Theorie und Praxis – Verwaltung im Alltag“ stellte sich der Referent, Herr von Einsiedel, kurz vor und erläuterte den Studierenden den geplanten Tagesablauf. Anschließend eröffnete er eine Gesprächsrunde mit der Frage „Was verstehen Sie unter Verwaltung?“. In diesem Zusammenhang erläuterte Herr von Einsiedel unter anderem die Einordnung der Verwaltung im Staatsgefüge, die Entstehung der Exekutive sowie die Beziehung zu anderen Staatsgewalten. Im Vorfeld der Veranstaltung ließ der Referent den Studierenden Organigramme verschiedener Behörden zukommen, anhand welcher er den allgemeinen Aufbau von Behörden erklärte. Des Weiteren legte er das Zusammenspiel der Verwaltungsebenen dar, wobei er die alltäglichen Verwaltungsabläufe, den Dienstweg, die Handhabung mit Akten und den Datenschutz thematisierte. Den dritten Abschnitt der Wahlpflichtveranstaltung bildeten die Themen „Prinzipien im Verwaltungshandeln“ und der „Geschäftsprozess“, wobei neben dem Ablauf eines Geschäftsprozesses auch Stellenbeschreibungen und das Verhalten gegenüber Bürgern zur Sprache gebracht wurde. Die vorletzte Etappe der Veranstaltung bildete die Thematik „Aus- und Fortbildung“. Zum Abschluss gab der Referent den Studierenden die Möglichkeit für Rückfragen und stellte selbst ein paar kurze Wissensfragen.

Herr von Einsiedel beherrschte es, bereits erlerntes Wissen der Studierenden aus anderen Fächern mit einzubeziehen und durch Beispiele aus dem Alltag sowie mehrfacher Hinzuziehung der Zuhörer die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

In Konsequenz dessen lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Wahlpflichtveranstaltung „Theorie und Praxis – Verwaltung im Alltag“ durchaus empfehlenswert ist, um zu verstehen, „dass Verwaltung nicht grau, sondern bunt ist“, wie Herr von Einsiedel selbst sagte.

Text: Lea Vorsatz, FB KSAV, Kurs 20/1

Der Nachwuchs stellt sich vor ...


14.10.2021

In diesem Jahr haben 115 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bzw. ihr Studium im Lehrbereich Steuern begonnen. Die Einführungswoche an den Ausbildungsfinanzämtern wurde u.a. zur Erstellung kleiner Vorstellungsvideos genutzt.

BZ Gotha / Pressestelle TFM

(Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zu den Videos.)

Justizvollzugsbedienstete schließen Ausbildung ab


01.10.2021

In der Ausbildungsstätte des Justizvollzugs in Gotha haben 27 Absolventinnen und Absolventen des 21. Ausbildungslehrgangs für den mittleren Justizvollzugsdienst ihre Abschlüsse erhalten. Sie werden nun als Beamtinnen und Beamte auf Probe in den Justizvollzugsdienst übernommen. Staatssekretär Sebastian von Ammon überreichte die Urkunden.

„Ich wünsche den neuen Kolleginnen und Kollegen im Vollzugsdienst viel Erfolg, Gesundheit und möchte sie ermutigen, ihre Kompetenzen zu stärken, ihr Wissen auszubauen und sich auch kritisch einzubringen“, sagt Justizminister Dirk Adams. „Ob im Stations- oder Aufsichtsdienst, im Werkstattbereich oder in der Aus- und Fortbildung der Gefangenen – in allen Facetten des Justizvollzugs arbeiten sie an der Sicherheit Thüringens und der Resozialisierung straffällig gewordener Menschen mit. Das ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die allen Respekt verdient. Wir werden den Vollzugsdienst weiterhin stärken und die Ausbildung auf einem hohen Niveau halten und dafür Vorsorge im Landeshaushalt schaffen.“

Die Ausbildung zur Justizvollzugsobersekretärin beziehungsweise zum Justizvollzugsobersekretär dauert zwei Jahre. In der vergangenen Legislaturperiode wurde die Zahl der Auszubildenden konsequent erhöht, insgesamt wurden in der damaligen Legislaturperiode 73 Anwärterstellen besetzt. Aktuell werden 38 Anwärterinnen und Anwärter die Ausbildung beginnen, damit sind es in dieser Legislaturperiode bislang rund 70.

Text: Pressestelle TMMJV
Bilder: Torsten Grimm, BZ Gotha

Trotz Corona-Pandemie einen guten Abschluss erreicht


29.09.2021

Feierliche Übergabe der Diplomurkunde am Fachbereich Kommunalverwaltung und staatliche allgemeine Verwaltung (KSAV) am 29.09.2021

In einem feierlichen Rahmen überreichte Udo Götze, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales den Absolventinnen und Absolventen des Studienjahrganges 2018 des Fachbereichs KSAV nach ihrem 3-jährigen Studium die Diplomurkunde.

Gerade diesen Studienjahrgang traf die Pandemie besonders hart. Mitten im Hauptstudium musste die Fachhochschule am 16. März 2021 aufgrund der starken Ausbreitung des Coronavirus geschlossen werden. Die Studierenden begaben sich ins Selbststudium und erarbeiteten sich größtenteils die Lehrinhalte selbst. Im Januar 2021 begann ihr Abschlussstudium und dies wieder im Homeschooling.

Dank der Mitarbeiter der hiesigen Verwaltung konnte die Unterrichtsvermittlung mittels der neu erworbenen Schul-App erfolgen. Besonders erfreulich war der Wille bei allen Studierenden und Lehrkräften, sich in dieses neue Unterrichtsmodell einzuarbeiten und ein vorher nie dagewesenes Lehr- und Lernverhalten einzuüben, das ganz wesentlich zum Gelingen der Laufbahnprüfung beigetragen hat. Rektor, Dr. Robert Klüsener, blickt in seiner Festansprache mit großer Freude und Genugtuung zurück und stellt fest, dass sich die gemeinsamen und intensiven Anstrengungen gelohnt haben. Nur vier Studierende bestanden die Laufbahnprüfung nicht, was einer sehr erfreulichen Bestehens Quote von 92 % entspricht.

Das Team des Fachbereichs KSAV wünscht allen ab dem 1. Oktober 2021 neuen Bediensteten des öffentlichen Dienstes viel Erfolg in ihrem weiteren Lebensabschnitt.

Text und Bilder : Nancy Hasenstein, Mitarbeiterin Fachbereich KSAV
 

„Die Beschwerdestelle nach § 13 AGG – Aufgaben und Verfahren“


27.09.2021

Die Wahlpflichtveranstaltung zur „Beschwerdestelle nach § 13 AGG“ begann Herr Rechtsanwalt Hausigk mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Zu nennen waren hier nicht nur der Name und die Einstellungsbehörde, sondern auch der Grund, aus dem wir die Veranstaltung gewählt hatten.

Nach einer kurzen Einführung in das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz), bezüglich der Entstehungsgeschichte und der Lesart des Gesetzes, referierte Herr Hausigk über die Systematik und die Anwendung der einzelnen Normen. Das Hauptthema seines Vortrages, die „Beschwerdestelle nach § 13 AGG“, bildete dabei stets den zentralen Bezugspunkt. Herr Hausigk verstand es, Rechtsgebiete mit einzubeziehen, die Teil unseres Studiums sind, beispielsweise Privatrecht und Öffentliches Dienstrecht. So konnten wir bereits Gelerntes anwenden und dies mit neuem Wissen ergänzen. Besonders spannend wurde sein Vortrag dabei durch teils lustige, teils kuriose Beispiele aus der Praxis. So entstand eine sehr ungezwungene, aber auch sehr interessierte Atmosphäre unter den Studierenden. Auch das Stellen gezielter Fragen an die Zuhörer sorgte für rege Beteiligung und aktive Einbeziehung.

Bemerkenswert war zudem Herr Hausigks große Fachkompetenz im Bereich der Beschwerdestelle und dem AGG sowie seine Fähigkeit, sein Fachwissen zu vermitteln, auch an Zuhörer ohne Vorkenntnisse. Seine Verabschiedung ergänzte er mit der Empfehlung, selbst eine öffentliche Verhandlung eines Arbeitsgerichtes zum Benachteiligungsverbot zu besuchen.

Abschließend ist zu sagen, dass die Wahlpflichtveranstaltung „Die Beschwerdestelle nach § 13 AGG – Aufgaben und Verfahren“ sehr empfehlenswert ist, zum einen wegen der sehr angenehmen Vortragsweise des Herrn Hausigk, zum anderen aufgrund der praktischen Relevanz der Beschwerdestelle im Verwaltungsalltag.

Text: Giulia Maria Tschirpe, FB KSAV, Kurs 20/2

„Bild schlägt Ton, Ton schlägt Text“


21. und 24.09.2021

Unter anderem mit diesem Zitat startete die Wahlpflichtveranstaltung zum Thema „Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Internet-Zeitalter“ am 21. und 24.09.2021.

25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen lenkten zwei Tage lang den Blick auf die journalistischen Tätigkeiten in den Behörden. Das digitale Zeitalter schreitet voran und neben den gewohnten Printmedien tauchen beinahe täglich neue Onlineplattformen auf, über welche Informationen, Bilder und Nachrichten geteilt, weiterverbreitet und kommentiert werden. „Kommunikation auf allen Kanälen von Print bis Social Media und Intermediären – online, offline, crossmedial, interaktiv digital und mobile first“ war der Titel unserer Veranstaltung. Er spiegelte die Herausforderung, der sich nicht nur professionelle Journalisten, sondern auch die Pressesprecher der Behörden stellen müssen.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte sich Hans Georg Roth, Ministerialrat a. D., lehrender Rhetoriker und an diesen Tagen unser Referent, vor. Gespickt mit einigen außergewöhnlichen Anekdoten berichtete er den Teilnehmern von seiner Zeit beim Bayerischen Fernsehen sowie als Redenschreiber und Pressesprecher für verschiedenste Regierungen und Persönlichkeiten in Bayern und Thüringen. Dies sorgte bis zum Ende der Veranstaltung für eine aufgelockerte und vertraute Atmosphäre.

Im weiteren Verlauf wurde den Zuhörern anhand verschiedener Beispiele das „journalistische Handwerkszeug“ erläutert. Hierzu zählte nicht nur wie man mit Journalisten jeglicher Art umgeht, sondern auch welche Rollen Facebook, Twitter und Co. für die Behörden spielen. Die Beachtung der VW-Formel, kurze Sätze, positive Begriffe und das Vermeiden von Behördensprache waren bei der Erstellung von Medieninformationen die wichtigsten Vorgaben. Besonders aufschlussreich war, dass Bilder besonders fesseln und zuerst betrachtet werden, bevor Töne und zuletzt der Text wahrgenommen werden.

Nun war Kreativität gefragt, denn den Hauptteil des Wahlpflichtfachs bildeten die Praxisübungen. In Gruppen- oder Einzelarbeit wurden hierbei die Webauftritte der jeweiligen Einstellungsbehörden verglichen oder anhand von realen oder fiktiven Ereignissen eine Medieninformation erstellt. So konnte das neu erlernte gleich angewendet und verinnerlicht werden.

Fazit:  Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen wurde an den zwei Tagen ein interessanter Einblick in die Grundlagen der Kommunikation und der Pressearbeit geboten, wobei ihnen ein Ratschlag besonders ans Herz gelegt wurde: „Gebt niemals ohne die Erlaubnis des Pressesprechers Informationen an die Öffentlichkeit“.

Text und Bilder: Melina Ludwig, FB KSAV, Kurs 20/2

Politik hautnah – Besuch des Thüringer Landtags


23.09.2021

Was hat denn die Politik schon mit der Verwaltung zu tun?

Um diese und weitere Fragen zu klären, stand am 23. September 2021 ein Besuch des Thüringer Landtags auf dem Programm der Wahlpflichtwoche des diesjährigen Hauptstudiums (Kurs 20/1).

Kaum sind die Studierenden am Landtag angekommen, sahen sie bereits erste Politiker, wie den Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (DIE LINKE), die Abgeordnete Madeleine Henfling (Bündnis 90/Die Grünen) oder auch den Abgeordneten Mike Mohring (CDU) live und in Farbe.

Am Landtagsgebäude empfing eine Mitarbeiterin des Besucherdienstes die Studierenden und führte sie in einen Vortragsraum. Dort erhielt der Kurs KSAV 20/1 durch einen informativ gut ausgearbeiteten Vortrag einen Einblick in die politische Geschichte des Freistaats Thüringens von der Gründung der Weimarer Republik bis hin zur Deutschen Einheit. Aber auch die Bildung des heutigen Thüringer Landtags und derzeit aktuelle politische Themen mussten sich keineswegs hintenanstellen. Der Kurs gestaltete durch die Möglichkeit, Fragen zu stellen, aktiv am Vortrag mit, was diesen aus meiner Sicht sehr interessant machte.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, der Abgeordnete Herr Prof. Dr. Voigt (CDU), nahm sich kurzfristig für den Kurs KSAV 20/1 Zeit, um sich ihren politischen Fragen zu stellen. Er setzte den Interessen der Studierenden dabei keine Grenzen und beantwortete jede einzelne Frage sehr direkt. Durch den nahen Kontakt zu Herrn Prof. Dr. Mario Voigt rückte für mich die Politik näher als je zuvor.

In Vorbereitung auf den im Tagesverlauf folgenden Besuch der Plenarsitzung bekamen die Studierenden einen Überblick über die derzeitige Zusammensetzung des Thüringer Landtags und die für die Plenarsitzung angesetzten Tagesordnungspunkte.

Im Anschluss war es dann soweit und der Kurs KSAV 20/1 konnte von der Besuchertribüne das politische Geschehen der Plenarsitzung hautnah verfolgen. Unter den Corona-Einschränkungen der letzten Monate war dies lange Zeit nicht möglich gewesen. Die Plenarsitzung sollte als Hauptthema die Frage der Finanzierung der „Gruppe FDP“ klären. Die FDP hatte vor wenigen Wochen den Fraktionsstatus durch den Austritt einer Landtagsabgeordneten aus der Fraktion verloren. Die Studierenden konnten live die politischen Meinungen der Parteien und die Stimmung im Landtag zu aktuellen Themen, wie zum Beispiel der Erleichterung der Digitalisierung in Verwaltung und Wirtschaft, Förderung von Pendlerparkplätzen für Thüringen und der Sicherung des Aufbaus und des Erhalts von Frauenmilchbanken, erleben.

Ein anschließendes Auswertungsgespräch mit der Mitarbeiterin des Besucherdienstes gab den Studierenden die Chance, die Eindrücke, die sie aus der Plenarsitzung mitnahmen, zu ordnen und für ihre Zukunft zu festigen.

Zum Ende ermöglichte der Landtag dem Kurs KSAV 20/1 die Ahnengalerie der ehemaligen Landtagspräsidenten zu besichtigen. Jedes Portrait wurde von einem anderen Künstler in einem individuellen Stil angefertigt, was die Ahnengalerie aus meiner Sicht sehr abwechslungsreich und sehenswert macht.

Die Exkursion bot uns einen Einblick in die parlamentarische Arbeit des Landtags und in die politische Arbeit der Fraktionen. Der Besuch des Thüringer Landtags verdeutlichte für mich den Zusammenhang zwischen Politik und der öffentlichen Verwaltung - sowohl die kommunale, als auch die staatliche Verwaltung sind ein wichtiger Faktor für die Umsetzung der durch die parlamentarischen Entscheidungen gebildeten Gesetze.
Ich nehme speziell aber aus der Plenarsitzung mit, dass Kompromissbereitschaft in der Politik einen sehr hohen Stellenwert hat. Denn ohne das Eingehen von Kompromissen könnten keine Gesetze erlassen werden.

Konflikte mit Kollegen werden uns in unserer späteren Arbeit in der Verwaltung tagtäglich begegnen. Damit ein Team funktionieren kann, müssen alle Mitglieder lernen, kompromissbereit zu werden. Und genau das können wir uns von der Politik abschauen.

Text und Bild: Laura Schade, FB KSAV, Kurs 20/1

Zahl der Studierenden wieder auf Niveau von 2002


01.09.2021

Die im kommunalen Bereich neu eingestellten Thüringer Beamtenanwärterinnen und -anwärter begannen am 8. September ihr Studium im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst in Gotha.

An der Thüringer Verwaltungsfachhochschule werden sie in drei Studienjahren im Fachbereich Kommunalverwaltung und staatliche allgemeine Verwaltung (KSAV) in der Theorie zielgenau auf ihre Laufbahn vorbereitet. In einem Auswahlverfahren bei den einstellenden Kommunen und staatlichen Einrichtungen, haben sie bereits die erste Hürde genommen.

Mit 61 Studierenden hat der Fachbereich KSAV den höchsten Neuzugang seit 2002 – ein deutliches Zeichen für das erfolgreiche Ringen um junge Fachkräfte im Freistaat.

Dr. Torsten Steinrücken begrüßte die Studienanfänger als stellvertretender Fachbereichsleiter. Schwerpunkte des Studiums der künftigen Beamtinnen und Beamten werden Recht, Wirtschaft, Finanzen, Verwaltung und Soziales sein.

Das Kollegium des Fachbereichs KSAV wünscht allen Studierenden einen guten Start und Engagement für das anspruchsvolle Studium.

Text: Nancy Hasenstein, Geschäftsstelle des Fachbereichs KSAV
Bilder: Torsten Grimm, BZ Gotha

Feierlicher Abschluss des Studien- und Ausbildungsjahres 2020/2021


31.08.2021

Am 31.08.2021 feierten die Absolventinnen und Absolventen des 27. Lehrgangs der Finanzanwärterinnen und Finanzanwärter des Fachbereichs Steuern der Thüringer Verwaltungsfachhochschule sowie des 20. Lehrgangs der Steueranwärterinnen und Steueranwärter der Landesfinanzschule Thüringen gemeinsam ihre bestandene Laufbahnprüfung im Bildungszentrum der Thüringer Landesverwaltung.

38 Anwärterinnen und Anwärtern überreichte der Zentralabteilungsleiter des Thüringer Finanzministeriums, Herr Matthias Machts, ihre Diplomurkunden für ein erfolgreich abgeschlossenes 3-jähriges Studium im gehobenen Dienst unter nicht immer leichten Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Im Anschluss nahmen ebenso stolz die Anwärterinnen und Anwärter in der Laufbahn des mittleren Dienstes ihre Urkunden zur Steuerobersekretärin bzw. zum Steuerobersekretär auf Probe entgegen. 52 Auszubildende haben ihre 2-jährige Ausbildung zur Finanzwirtin bzw. zum Finanzwirt erfolgreich gemeistert.

Allen Absolventinnen und Absolventen versicherte Herr Machts, sie würden sehnsüchtig in ihren neuen Dienststellen, den 12 Thüringer Finanzämtern erwartet werden.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gotha, Herr Knut Kreuch, nutzte in seinem Grußwort die Gelegenheit, allen nahezulegen, die Residenzstadt Gotha in bester Erinnerung zu behalten.

Text: Antje Färber, Studienorganisation Fachbereich Steuern / Landesfinanzschule
Bilder: Torsten Grimm, BZ Gotha

Isabell Johanna Mertz, Florian Pilath, Lynn Jungelt - Jahrgangsbeste Absolventen im Fachbereich Steuern

Katja Sennewald, Josephine Göring, Christian Krell - Jahrgangsbeste Absolventen der Landesfinanzschule

Studienfahrt Berlin


10.-13.08.2021

Vom 10. bis 13. August 2021 unternahmen beide Kurse der KSAV aus dem Jahrgang 2019 im Rahmen des Abschlussstudiums I, begleitet durch zwei Dozenten, eine Studienfahrt nach Berlin.

Nach der Ankunft in Berlin und dem Check-In im A&O Hostel Berlin-Mitte sah der Nachmittag des 10. August 2021 eine lobbykritische Stadtführung mit Vertretern der Lobby-Control vor. An verschiedenen Stationen konnte sich mit der Bedeutung des Lobbyismus sowie dessen Einflussnahme auf politische Entscheidungsträger auseinandergesetzt werden. Eine zufällige Begegnung mit einem Mitarbeiter von Wintershall Dea (Produzent von Erdöl und Erdgas) entwickelte sich zu einem unterhaltsamen Wortgefecht. Der Tag klang entspannt bei einem gemeinsamen Abendessen unter freiem Himmel und direkt an der Spree beim „Pirates“ aus.

Am Vormittag des 11. August 2021 wurde es sportlich. Während einer Kanutour auf dem Landwehrkanal konnten viele Informationen über die Geschichte Berlins, dessen Stadtteile sowie über den Landwehrkanal selbst gewonnen werden. Der für den Nachmittag geplante Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen wurde leider aufgrund von krankheitsbedingtem Personalmangel durch den Veranstalter abgesagt. Die so gewonnene Freizeit konnte genutzt werden, um Berlin auf eigene Faust zu erkunden.

Der 12. August 2021 startete mit dem Besuch der Landeshauptstadt Brandenburgs. Im Museum Barberini in Potsdam durften Kunstwerke des Impressionismus bewundert werden, darunter auch der „Getreideschober“ von Claude Monet. Anschließend wurde der Brandenburger Landtag und sogar der Plenarsaal während einer laufenden Ausschusssitzung besichtigt. Vor der Rückfahrt nach Berlin konnte am Nachmittag während einer Schlösserrundfahrt auf der Havel mit dem 1908 erbauten historischen Dampfschiff „Gustav“ allerhand Wissenswertes über Potsdam, die historischen Gebäude und Schlösser sowie ihre ehemaligen Bewohner gewonnen werden.

Nachdem am Vormittag des 13. August 2021 die Thüringer Landesvertretung als Schaufenster und Serviceeinrichtung des Freistaates in Berlin besucht wurde und Einblicke in die Aufgabengebiete gewonnen werden konnten, endete die Studienfahrt leider schon mit der Rückfahrt nach Erfurt.

Trotz einiger Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und kurzzeitigem Bangen, ob die Studienfahrt überhaupt stattfinden werde, gelang es, eine interessante, kurzweilige und lohnenswerte Veranstaltung zu organisieren, die allen Teilnehmern noch einige Zeit positiv in Erinnerung bleiben wird.

Text und Bild: Marcus Ladzik, FB KSAV, Kurs 19/2

Ausbildungsarbeitsgemeinschaften unter besonderen Umständen


24.06.2021

Unter besonderen Umständen, diese Worte beschreiben sehr treffend wie in den zurückliegenden beiden Wochen die Ausbildungsarbeitsgemeinschaften im 21. Lehrgang der Steueranwärterinnen und Steueranwärter durchgeführt wurden.

Nicht nur mit einem vollständig überarbeiteten Lehrplan, sondern auch mit einem neuen Team von Praktikern aus den Thüringer Finanzämtern wurden Inhalte der berufspraktischen Ausbildung vermittelt. Dabei galt es im Vorfeld praxisnahe Bearbeitungsfälle in der Zentralen Schulungsumgebung aufzubauen und zu testen. Natürlich herrschte in den ersten Tagen eine gewisse Aufregung, als alles erstmals vorgetragen wurde und funktionieren musste. Probleme traten jedoch Dank der intensiven Vorbereitung in den Teams für die einzelnen Themen nicht auf. So kann der Auftakt der neuen inhaltlichen Gestaltung ohne Weiteres als voller Erfolg bezeichnet werden.

Besondere Umstände erlebten auch die Anwärterinnen und Anwärter hier am Bildungszentrum. Umfangreiche Schutzmaßnahmen des Bildungszentrums in der noch immer andauernden Pandemie verlangen allen Beteiligten bei hochsommerlichen Temperaturen schon einiges ab. Neben der Maskenpflicht im Unterricht standen vor Beginn Corona-Selbsttests zur Verfügung, um die Sicherheit in den Präsenzveranstaltungen zu gewährleisten.

Text: Antje Färber, Landesfinanzschule
Bilder: Torsten Grimm, BZ Gotha

Neuer Webauftritt des Bildungszentrums der Thüringer Landesverwaltung


03.03.2021

Der neu gestaltete Webauftritt des Bildungszentrums der Thüringer Landesverwaltung in Gotha ist heute freigeschaltet worden. Auf der Website finden sich in kompakter und übersichtlicher Form viele interessante Informationen über die Bildungseinrichtungen des Freistaats am Standort Gotha. Dazu zählen die Thüringer Verwaltungsfachhochschule mit ihren Fachbereichen „Steuern“ sowie „Kommunalverwaltung und staatliche allgemeine Verwaltung“, die Landesfinanzschule, die Justizvollzugsausbildung und die Landesfortbildungsstätte.

„Mit diesem neuen Webauftritt zeigen wir, dass wir auch im digitalen Bereich mit der Zeit gehen und den künftigen, aber auch den schon länger in der Landesverwaltung beschäftigten Mitarbeiter:innen interessante und vielfältige Bildungsangebote machen können“, freut sich der Rektor der Verwaltungsfachhochschule, Dr. Robert Klüsener, über den gelungenen Relaunch.

Im Zuge der Umstellung auf ein neues Content Management System ist der Webauftritt der Bildungseinrichtungen in den letzten Wochen komplett überarbeitet worden.

Pressemeldung
Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales

Lernen und Lehren unter besonderen Umständen

Der Lehrbetrieb am Fachbereich Steuern und in der Landesfinanzschule Thüringen in Zeiten der Corona-Pandemie


23.02.2021

„In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten“, dieses Zitat des weltberühmten Physikers Albert Einstein eignet sich gut, um das gemeinsame Streben von Lehrenden, Studierenden und dem Bildungszentrum der Thüringer Landesverwaltung nach bestmöglichen Lösungen im derzeitigen Pandemiegeschehen zusammenzufassen.

Für uns alle völlig überraschend ist im Frühjahr 2020 die erste Welle der Corona-Pandemie über Deutschland hereingebrochen. Innerhalb weniger Tage mussten Lösungen erarbeitet werden, um den Unterricht in der Ausbildung des mittleren Dienstes sowie im Studium des gehobenen Dienstes aufrecht zu erhalten und umzugestalten. Der Schutz der Gesundheit aller Beteiligten hatte dabei oberste Priorität. Immer mit dem klaren Ziel, die festgelegte Zeitschiene für die Abschlusslehrgänge beider Laufbahnen einzuhalten, galt es, die nahenden Abschlussprüfungen vorzubereiten.

Die Ergebnisse des Abschlussjahres 2020 im August zeigten, dass das gesteckte Ziel erreicht wurde.

Dies war jedoch kein Anlass, sich zurückzulehnen und abzuwarten, sondern Ansporn, uns durch Beschaffung entsprechender Technik für eine zweite und ggf. dritte Welle der Pandemie zu wappnen.

Mit Beginn des Studien-und Ausbildungsjahres 2020/2021 stellte das Bildungszentrum "DieSchulApp" zur Verfügung. Sowohl für die Lehrenden als auch die Studierenden ist diese Software komfortabel, stabil und sicher zu handhaben. Mit der App können seit Ende des letzten Jahres Unterrichtssequenzen live zu den Studierenden und Auszubildenden, die derzeit von Zuhause aus studieren bzw. ausgebildet werden, übertragen werden. Neben den Lehrveranstaltungen via "DieSchulApp" werden Unterlagen zum angeleiteten Selbststudium angeboten.

Die Abschlusslehrgänge wechselten zwischenzeitlich wieder in die Präsenzlehre und werden fast in gewohnter Weise auf die Abschlussprüfungen im Sommer 2021 vorbereitet.

Mit diesem Wechselmodell gelingt es das duale Studium bzw. die Berufsausbildung auf einem fachlich hohen Niveau fortzuführen.

Fachbereich Steuern

Bilder: Torsten Grimm, BZ Gotha

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